
Obwohl Frankreich oft als Zentrum der Weinherstellung gilt, ist das Ursprungsland der Weine Italien. Sicher belegen, wenn es um Kulinarische Genüsse geht, auf Grund der Weine Italien, Frankreich und Spanien gemeinsam den ersten Platz, doch in Italien werden bereits seit 3000 Jahren Rebstöcke angepflanzt. Zudem besitzt, gemessen am Verhältnis der Gesamtgröße des Landes zur Fläche des Anbaugebietes der Weine Italien die größte Weinanbaudichte und ist somit das typischste Weinanbauland der Welt. Folglich ist Italien auch das bedeutendste Erzeugerland köstlicher Weine. Zu den bekanntesten italienischen Weinen zählen der Chianti, der Bardolino und der Amarone. Vom hohen Norden bis tief in den Süden haben die Weinbauern zur Erzeugung hochwertiger Weine Italien mit Rebstöcken bepflanzt. Insgesamt gibt es 20 italienische Weinbaugebiete. Das sind Ligurien, Piemont, Trentino, Venetien und Friaul im Norden, Kampanien, Sardinien und Sizilien im Süden sowie zwölf weitere Anbaugebiete in Mittelitalien. Dazu gehören die Toskana, die Abruzzen und die Lombardei. Auf Grund dieser vielen Anbauflächen und der verschiedenen dort wachsenden Rebsorten, hat bezüglich seiner Weine Italien eine sehr hohe Vielfalt zu bieten.
Der Chianti Wein stammt aus den Weinbergen des Chianti Gebirges im klassischen Weinbaugebiet Toskana zwischen Sienna und Florenz. Mit diesem rubinrot leuchtenden Rotwein hat, betreffend des guten Rufs seiner Weine, Italien ein sicheres Fundament. Der ebenfalls sehr beliebte Bardolino ist ein trockener fruchtiger Wein aus den Weinbergen am Gardasee. Der süße Rotwein Amarone kommt aus dem ebenfalls norditalienischen Anbaugebiet Venetien. So gesehen hat für die bekanntesten Weine Italien ausschließlich seinen Norden reserviert. Hier befinden sich die Weingüter mit der längsten Tradition. Der ärmere Süden produzierte lange Zeit die billigeren Weine. Doch heute steht bezüglich der Produktion hochwertiger Weine Italien gerade mit seinen südlichen Regionen sehr weit vorn. Wegen des weniger wechselhaften süditalienischen Klimas sind diese Weine mittlerweile teils noch kräftiger und unanfälliger, als die ebenfalls sehr starken Sorten des Nordens.